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Neu: Promotion für Offiziere

Promotion nur für Offiziere berufsbegleitend? Ja, das geht jetzt.

Dass eine Promotion gerade für die höheren Karrierestufen keineswegs hinderlich ist, dürfte unwidersprochen sein. Jedoch: Wenn man nicht sehr zeitnah zum Studienabschluss dieses Projekt bewältigt und erst danach in die Wirtschaftskarriere startet, wird es meist eng. 


Die Herausforderung:

In der akademischen Karriere während der Dienstzeit als Offizier ist jedenfalls eine solche Möglichkeit nicht regelmäßig, sondern lediglich in Ausnahmefällen vorgesehen.

Für den Dienstherrn genügt grundsätzlich der akademische Master-Abschluss, danach geht´s ab in die Truppe und dann ist meist keine Zeit mehr. 

Das betrifft neben den Berufsoffizieren vor allem auch Zeitoffiziere. Eine spätere externe Promotion an einer deutschen Universität ist in der deutschen Hochschullandschaft – systembedingt, aber auch oft thematisch - (fast) unmöglich, zumal die forschungsorientierte Promotion in der beruflichen Praxis kaum zu erbringen ist.

Absolventen ziviler Hochschulen, die meist völlig frei für sich entscheiden können, an einen Studienabschluss auch gleich eine Promotion anzuhängen und danach erst beruflich durchzustarten, stehen weniger vor dieser Herausforderung und sind kaum betroffen.

Immer wieder in den vergangenen Jahren haben wurden wir daher von ehemaligen Offizieren angesprochen – zumeist von jenen mit MBA, die schon einige Jahre die zivile Karriereleiter hinaufsteigen - ob wir eine Möglichkeit kennen, wie man eine Promotion berufsbegleitend durchführen kann. Na ja, in Einzelfällen wussten wir das vielleicht, nicht aber flächendeckend und vor allem nicht systematisch.


Das Angebot: 

Jetzt gibt es tatsächlich eine Möglichkeit für ehemalige und derzeitige Offiziere, berufsbegleitend zu promovieren, eine Promotion, die in der Unternehmenspraxis stattfindet und nicht in der Bibliothek und daher in drei Jahren machbar ist. Ein Promotionsprogramm, das es in der deutschen Hochschullandschaft nicht gibt: Eine PRAXISORIENTIERTE  PROMOTION, die im Unternehmen erbracht wird oder in der Bundeswehr und mit wissenschaftlichen Methoden Lösungen für ganz praktische Probleme sucht. 

Das ist das praktische Gegenstück zum forschungsorientierten Ph.D., dem Pendant des deutschen Dr. In der deutschen Hochschullandschaft wird ein solcher "praktischer" Doktor zwar seit Jahren diskutiert, aber eben nur diskutiert und wenn man sich anschaut, wie der Impfprozess in Deutschland vorangeht, kann man sich vorstellen, wie lange der praktische Dr. noch diskutiert wird. Der DBA wird in Deutschland als "Dr." geführt und ist ein vollwertiger akademischer Titel.

Mit der Hochschule München und der Heriot Watt University in Edinburgh bieten wir jetzt ein DBA-Programm an (Doctor of Business Administration), für das du mit einem Masterabschluss – insbesondere mit dem MBA, aber auch anderen Mastern - bereits die akademischen Voraussetzungen erfüllt und dessen Titel in Deutschland als „Dr.“ geführt wird. 

Da es sich auch hier um ein Executive-Programm handelt, setzen wir zusätzlich auch mehrere Jahre Führungserfahrung voraus, die in der Regel von Offizieren mit Berufserfahrung erbracht werden. 

Die Hochschule München hat bereits seit einiger Zeit ein solches DBA-Programm in Zusammenarbeit mit den titelvergebenden universitären Partnern in UK im Portfolio. Maßgeblich beeinflusst durch die Erfahrungen mit dem früheren MBA-Programm für Offiziere und dessen Nachfolgeprogramm bei uns haben wir nun auch das DBA-Programm für Offiziere adaptiert.

DBA-Programme haben einen natürlichen limitierenden Faktor: die Anzahl der verfügbaren Betreuer. Sie haben dadurch nur wenige Plätze und die Anzahl der Interessenten übersteigt bei Weitem das Angebot. Ein wesentlicher Unterscheidungsfaktor unseres Programms liegt darin, dass wir 10 Plätze eben NUR für Offiziere anbieten und noch ein paar Besonderheiten dazu gepackt haben.